Brauchen Sie momentan viel Zeit für das Ausfüllen und Aktualisieren der Wochenlisten für Ihre Kunden? Dann sollten Sie besser Preisgruppen in Floriday erstellen! Dank der Preisgruppen brauchen Sie die Wochenlisten nämlich nicht mehr für jeden Käufer einzeln auszufüllen, sondern teilen Sie die Käufer in praktische Gruppen ein.

Auf dieser Seite werden folgende Punkte erläutert:


Wie erstellt man eine Preisgruppe?

  • Gehen Sie in das Menü auf der linken Seite und klicken Sie auf Angebot > Direktverkauf > Preisgruppen.

  • Erstellen Sie eine neue Preisgruppe, indem Sie auf „Preisgruppe hinzufügen“ klicken. Geben Sie der Preisgruppe einen Namen.

  • Bei der Preisfestsetzung können Sie zwischen manueller Preiseingabe und Preise berechnen wählen. Bei einer manuellen Preisgruppe geben Sie selbst einen Preis ein. Bei Preise berechnen werden die Preise mittels eines Basispreises anhand einer von Ihnen vorzugebenden Berechnung ermittelt. Wählen Sie die Option, die für Sie am praktischsten ist.

Geben Sie dabei an, ob die Preise in dieser Preisgruppe „allgemein“ oder „kundenspezifisch“ sein sollen. Allgemein hat zur Folge, dass die Preise allgemein einsehbar sind, während kundenspezifisch bedeutet, dass nur die von Ihnen ausgewählten Kunden diese Preise sehen können.

Hinzufügen von Kunden zu 1 Gruppe

Sie können jetzt Gruppen von Kunden erstellen, indem Sie sie markieren. Dann können Sie diese Kundengruppe einfach wiederverwenden, indem Sie diese ausgewählten Organisationen als Tags in verschiedenen Teilen von Floriday speichern. Dies ist an allen Stellen möglich, an denen Sie mehrere Kunden auswählen können.

Bitte beachten Sie: Die allgemeine Preisgruppe ist derzeit nur für FloraMondo und für Direkt einkaufen auf Floriday verfügbar, also nicht für die FloraXchange-Wochenlisten.

  • Geben Sie an, ob Lieferung und Transport im Preis enthalten sind oder ob die Transportkosten an den Käufer weitergegeben werden.

  • Sie können hier auch einstellen, dass die Produkte mit Aufklebern mit dem angegebenen Preis versehen werden.

  • Hier können Sie auch angeben, welches Mindestabnahme-Einheit für Ihre Produkte ist. Verkaufen Sie Ihre Blumen oder Pflanzen pro Verpackung, pro Schicht oder pro vollem Wagen? Legen Sie es in der Preisgruppe fest!

Bitte beachten Sie: Das ist nicht dasselbe wie eine Mindest-Liefermenge, die Sie in den Lieferbedingungen festlegen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Artikel Lieferbedingungen.

  • Bei einer berechneten Preisgruppe: Bei „Preisberechnung“ geben Sie mehrere Faktoren ein: einen Rabatt oder Aufschlag gemäß einem Festbetrag oder Prozentsatz, die Bearbeitungskosten pro Ladungsträger, Schicht oder Verpackung (optional), und ob der Preis gerundet werden soll oder nicht.

  • Bei einer kundenspezifischen Preisgruppe: Fügen Sie die betreffenden Kunden hinzu. Klicken Sie auf „Kunden ändern“ und fügen Sie die betreffenden Kunden hinzu, indem Sie nach ihnen suchen und auf das Pluszeichen klicken. Sobald Sie die gewünschten Kunden ausgewählt haben, klicken Sie auf „Bestätigen“.

  • Speichern Sie Ihre Preisgruppe.


Sie haben nun eine Preisgruppe erstellt. Sie können mehrere Preisgruppen erstellen, um Ihre Käufer zu unterteilen. Diese Preisgruppen nutzen Sie anschließend, um Ihre Preise bei den Katalogpreisen für Pflanzengärtner und bei den Partiepreisen für Blumengärtner einzugeben.


Häufig gestellte Fragen

Wo kann ich Preisstaffelungen eingeben?

In vorhandenen Systemen ist es üblich, Preise je nach Mindestbestellmenge und Lieferstandort zu spezifizieren. Zum Beispiel: nach Aalsmeer geliefert, € 3,20 pro Stück bei Abnahme eines Karrens, aber € 3,40, wenn der Kunde nur eine Ebene bestellt. In der Praxis dient diese Preisdifferenzierung vor allem der Aufnahme der Transportkosten in den Stückpreis, sodass der Züchter nicht durch hohe Transportkosten bei kleinen Bestellungen belastet wird.

Es ist sehr zeitaufwendig, die Preise auf diese Weise zu verwalten, und stellt darüber hinaus auch keine befriedigende Gesamtlösung dar. Denn wenn ein Kunde 5 Ebenen von verschiedenen Artikeln desselben Züchters bestellt, bezahlt er in diesen Systemen fünfmal den (höheren) Ebenenpreis. Und das, obwohl der Züchter in diesem Fall durchaus den Karrenpreis hätte verlangen können, weil er pro Lieferung letztlich einen vollen Karren verkauft.

Das Problem rührt daher, dass Kunden gewöhnt sind, mit „All-in-Preisen“ zu arbeiten, also mit einem Preis, bei dem der Transport inbegriffen ist. Die Preisgruppenfunktion auf Floriday bietet deshalb Tools, um Preise auf einfachere Weise berechnen zu lassen, da der Züchter meist die Bestellgewohnheiten seiner Kunden kennt.

Auf FloraXchange war dieses Problem durch die Wochenlisten teilweise schon gelöst, da dort 1 Preis angegeben wird, der die Bestellgewohnheit des Kunden berücksichtigt. Jetzt können Züchter selbst Gruppen erstellen, um die Preise zu berechnen.

Statt also für jeden Artikel und jeden Lieferstandort einen gestaffelten Preis einzugeben, genügt ein einziger Grundpreis (siehe Frage 2) und zusätzlich die errechnete Transportreservierung, die dafür sorgt, dass die Transportkosten im Preis inbegriffen sind.

Was ist „der Grundpreis“ und was muss ich hier eingeben?

Der Grundpreis ist eigentlich der Preis, den die Kunden bezahlen müssten, wenn sie die Artikel abholen würden; daher wird dieser auch als „Ab-Garten-Preis“ bezeichnet. Nun sind die Züchter nicht an die Eingabe dieser Preise gewöhnt (auf FloraXchange sind die Transportkosten schließlich in den Wochenlistenpreisen inbegriffen), aber sie bieten etliche Vorteile, wenn sie in Verbindung mit den Bearbeitungskosten angewendet werden.

Was versteht man unter Bearbeitungskosten?

Bei der Erstellung einer „berechneten“ Preisgruppe sieht man 2 Felder; nämlich Bearbeitungskosten und über welche Stückzahl diese verteilt werden müssen. Bearbeitungskosten bedeuten schlichtweg: Was kostet es, um einen Karren/eine Palette den Kunden in dieser Gruppe zu liefern. Es empfiehlt sich daher, Kunden aus derselben Region in einer Gruppe zusammenzufassen, da der Transport dann dasselbe kostet.

Neben diesen Transportkosten pro Karren können Sie auch angeben, wie diese Kosten verteilt werden müssen. Bei der Wahl der Karren, Schicht oder Verpackung ist es wichtig zu wissen, dass Sie dabei am besten von den Bestellgewohnheiten der Kunden in der Gruppe ausgehen.

Beispielsweise: Angenommen, Sie sind ein Westland-Züchter, und es kostet Sie 20 €, um einen Karren nach Aalsmeer zu transportieren. Dann kann es sinnvoll sein, eine Preisgruppe mit Kunden in Aalsmeer zu erstellen, die immer volle Karren bestellen. Folglich wird für diese Kunden ein Stückpreis berechnet, wobei die 20 Euro über einen vollen Karren verteilt werden (diese Anzahl wird anhand der Standardbeladung des Artikels errechnet).

Die Beispielberechnung können Sie in Schritt 2 bei der Erstellung einer Preisgruppe einsehen. Wenn ein Karren mit 100 Stück eines Artikels beladen werden kann, wird also nun € 20/100 = 20 Cent pro Artikel auf den Preis aufgeschlagen.

Außerdem können Sie auch eine Preisgruppe für Kunden in Aalsmeer erstellen, die oft nur eine Ebene bestellen. Wenn beispielsweise 25 Pflanzen auf eine Ebene passen, würde den Kunden nämlich ein Preisaufschlag von 80 Cent pro Artikel berechnet werden, wodurch die Transportkosten im Stückpreis ausreichend berücksichtigt werden.

Später werden noch Tools hinzugefügt, mithilfe derer die Bestellgewohnheiten der Kunden auch gemessen werden können, sodass Sie erkennen, ob Sie die Bestellgewohnheiten richtig eingeschätzt haben, und diese eventuell präziser auf die Kunden abstimmen können.

Logischer wäre eine Situation, bei der die Lieferkosten vom vereinbarten Preis unabhängig sind und letztendlich über die Bestellung berechnet werden. Zurzeit können die Kunden das nicht so einfach in ihren Webshops umsetzen, sodass noch mit diesem Preis inklusive Transport gearbeitet wird. Wenn die Branche in absehbarer Zeit dafür bereit ist, werden wir bei Floriday mit Ab-Garten-Preisen und eventuell gesonderten Kosten für die Lieferung arbeiten.

Wie teile ich meine Kunden in Preisgruppen ein?

Es ist also sinnvoll, die Kunden wie folgt einzuteilen:

  • Nach Region (oder jedenfalls nach einem Ort mit denselben Lieferkosten für einen Karren)

  • Nach Bestellgewohnheit (volle Karren, Ebenen oder einzelne Trays/Verpackungen)

  • Loyalität

Es besteht nämlich auch die Möglichkeit, außer der Transportreservierung einen festen Rabatt oder Aufschlag zu berechnen. Damit können Sie Ihren besten Kunden, die viel bestellen, stets einen Rabatt gewähren. Außerdem gibt es die Option, diese Preise auf 5 oder 10 Cent ab- bzw. aufzurunden.

Ich finde das alles viel zu kompliziert!

Kein Problem! In der Tat ist die Geschichte ziemlich komplex. Wenn Sie nicht mit Ab-Garten-Preisen und Transportreservierungen arbeiten möchten, können Sie auch manuelle Preisgruppen erstellen. Hiermit können Sie ebenfalls Kunden in Gruppen einteilen und im Vergleich zu den Wochenlisten pro Kunde auf FX Zeit sparen, aber Sie haben weiterhin die Möglichkeit, Ihre eigenen Berechnungen anzustellen.

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